| BANDGESCHICHTE - BAND HISTORY |
| LE QUOTIDIEN LUPO & FRIENDS, la fraîcheur des sons anticonformistes Depuis 1964 où il avait fondé son premier groupe The Saints, Marco Poggi n’a jamais vraiment raccroché sa guitare. Depuis cet été, le musicien émérite fait un retour en force impressionnant. Marco Poggi a appris l’art de gratter les cordes
à Luke Haas et à J.J Wathgen. |
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| (RUMBLING AND TUMBLING)Blues-Club
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| NTERVIEW LUPO alias Marco Poggi Als « Urgestein und Charakterkopf der Luxemburger Rock-szene” wurde Marco Poggi, alias Lupo, zu seinem Konzert im Vorprogramm von Deborah Coleman angekündigt. Wie wahr diese Betitelung ist, zeigt uns ein Blick in die Luxemburger Rock Story. Dort kann man lesen, dass Poggi der musikalische Ziehvater,sprich Gitarrenlehrer, von Leute wie Luke Haas oder J.J. Wathgen war. Schon während seiner Studentenzeit in der Schweiz, Anfang der 60er, mischte Marco Poggi kräftig im Musikgeschehen mit. Seine Band hiess damals “The Saints”, und jedes Wochenende gab’s den sogenannten “High School Rock” für Studenten. Dort spielte Marco übrigens Schlagzeug und sang. Da er sich sehr oft im Ausland aufhielt, findet man
seinen Namen nicht in den Line-ups der Luxemburger Rock-Bands der ersten
Stunde. Nach einem làngeren Trip durch die USA kehrte Lupo 1974
nach Luxemburg zurück, und das Musikerblut trieb ihn zu “Cool
Breeze”, der Band von ….Luke Haas, welche zu dieser Zeit
Personalprobleme hatte. Nach ihrem Auftritt am 21. Januar 1975 in Cannes,
bei der M.I.D.E.M., krieselte es nämlich in der Band, und einige
Musiker wurden ausgewechselt.Als Cool Breeze im August 1975 in Oostende
an der “Show Trophy” teilnahm, wo sie übrigens den
ehrenvollen dritten Platz belegten, bediente Marco Poggi, neben Albert
Klaus, die 2 Gitarre und spielte Harp. Doch bereits nach einem halben
Jahr löste sich die Band auf. So weit jene Informationen, welche man den beiden Bänden
des Luxemburger Rocklexikons entnehmen kann, die in liebevoller Kleinarbeit
von Luke Haas zusammengetragen wurden. Wie klassiert sich Marco Poggi sich nun selbst musikalisch ein ? Und was sagt er zu seiner musikalischen Entwicklung ? “Bereits als Kind interessierte ich mich für….
Jazzmusik.Ein Interesse, welches ich übrigens mit meiner Mutter
teilte.Ein ganz grosses Vorbild war Ray Charles. Klar ! Totaler Autodidakt.Aber das Zusammenleben mit Brian hat mir sehr geholfen, um mit der Gitarre klar zu kommen.Ich habe seit dem Beginn übrigens immer 12-seitige Gitarre gespielt, da ich als “One Man Band”, so das Gefühl hatte, einen volleren Sound zu schaffen. Nach den “Saints” entstand also der Schwenk zum Solokünstler.Soll der Name “ Lupo” auf diesen Zustand-der einsame Wolf als Musiker-hinweisen ? Nein,”Lupo” war mein Spitzname den die
Amerikaner mir gegeben hatten weil die” Poggi” Also regelrecht ein “Howlin’Wolf” ! Hörtest du zu dieser Zeit auch Blues oder welche Musik hast du beforzugt ? Also, ich habe an jeder Musikrichtung ein bisschen “ geknabbert”,ob Blues ,Folk, Jazz, oder Rock. Die ganzen Einflüsse finden sich auch in meinen Interpretationen wieder. Wie zum Beispiel auf deiner CD Richtig.Auf der CD, welche ich 1998 mit Hilfe von Thierry
Kinsch und vielen Freunden aufgenommen habe, findest du viele Stücke
wieder die in verschiedene musikalische Richtungen gehen.Von dem Ausgangspunkt
aus kam der heutige Name der Band auch her Das verspricht ja ganz interessant zu werden.Bist du bei deiner Arbeit ganz auf dich alleine konzentriert ? Und wie geht es bei einem Konzert von « Lupo and Friends »zu ? Ich spiele nach meinem Gefühl,weil ich Autodidakt bin, und ich brauch Musiker, die meinem “Feeling” folgen können.Normalerweise habe ich keine Probleme mit den Musikern klar zu kommen,aber es ist schon so, dass ich den Ton angebe.Ich bin halt der Front-Man und der Kopf der Band. Ich gebe aber den Musikern , welche mit mir spielen, grosse Freiheiten.Deshalb gleicht eigentlich kein Konzert dem anderen. Dies macht Spass, fordert aber totale Konzentration. Ich erinnere mich an ein anderes Projekt, an dem du mitgearbeitet hast: “Daddy and the Holy Ghosts”. Ist es nicht zu früh gestorben ? Du sprichtst von René Cavallini’s Band. Ich war durch Zufall und zum aushelfen zu dieser Gruppe hinzugestossen.Das war ein Monat vor dem Gig bei der « Last Blues Night » in Sandweiler.Wir spielten als Vorgruppe von “Luisiana Red” und “Stan Web Chiken Shak”.Aber es gab zu viele Missverständnisse in René’s Band. Wie schätzt du,als Musiker der ersten Stunde, die aktuelle Musikszene in Luxemburg ein ? « Lamentabel.Total lamentabel.Jeder arbeitet gegen jeden , in der Angst, dass jemand dir ein Gig wegschnappt.Es ist äzend.Da denke ich lieber an früher zurück, wo ich im Süden « Jam-sessions « organisiert habe.Und jeder kam…. Würdest du denn begrüssen,wenn der Blues-club die Initiative zu einer solchen « Jam-session » auf Luxemburger Niveau aufgreifen würde ? Total.Ganz positiv. Gebt mir Bescheid,wenn das ablaufen soll.Ich werde kommen und sämtliche Musikerkollegen mitschleppen…. Danke für dieses Gespräch. |
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