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BANDGESCHICHTE - BAND HISTORY

LE QUOTIDIEN
LUPO & FRIENDS, la fraîcheur des sons anticonformistes

Depuis 1964 où il avait fondé son premier groupe The Saints, Marco Poggi n’a jamais vraiment raccroché sa guitare. Depuis cet été, le musicien émérite fait un retour en force impressionnant.

Marco Poggi a appris l’art de gratter les cordes à Luke Haas et à J.J Wathgen.
En tant que ménestrel, il a parcouru le nouveau monde dans les années 70. Après un court arrêt imposé, l’artiste a repris les devants avec la création, il y a 5 ans, de son nouveau groupe
Lupo & Friends.
Entouré désormais de musiciens pur beurre comme le talentueux Konni Troost à la batterie, le jeune Remo Cavalini à la guitare et le rythmique Chris Janssen à la basse , il ne cesse de bouger.
Avant groupe de Rachel Bareira au concert d’ouverture du dernier Summer in the City, de Eagle Eye Cherry et de Jeff Healy, Tito and the Tarantulas ou encore Simple Minds à l’Atelier ou récemment de Deborah Coleman au Sang&Klang, la nouvelle formation est omniprésente.
On apprécie l’approche semi-conductrice du répertoire blues et rock qu’ils reproduisent à leur manière, mais on est plus attiré encore vers le noyau du groupe, composé du head-man Lupo
Alias Marco avec sa voix rauque et sa guitare accoustique à 12 cordes et du batteur Konni qui dans la chaleur des jam-sessions n’hésite pas à marteler congas ,bongos et djembé.
À deux ils montent sur scène dans les lieux connus du pays, avec , avouons-le une nette prépondérance pour le Minett. Ils jouent du folk & blues, émanant des compositions personnelles, mais également des tubes des années 60 et 70, tout en extorquant de leurs instruments des sons acoustiques ensorcelants.
Dès que Lupo, assis au devant de la scène commence à interpréter d’une voix douce des hits nostalgiques comme Lucky Man de Emmerson, Lake and Palmer, ou Day-dream de Lovin’ Spoonful , le public devient attentif.
Enclenchement fait avec Girl of the North-country ou Hoochie Coochie Man de Muddy Waters,et l’audience, à force de capter le message, commence à vivre les good vibrations.
Et ça continue, les chansons, les sons prennent leurs véritables dimensions. Rien que du live
pendant plus de deux heures et lorsqu’en fin de compte bon nombre de fans sont complètement déconnectés, les deux protagonistes interprètent de façon inouïe Freedom de Richie Haven et All along the Watchtower de Dylan. Lupo avec sa voix pure malt risque d’en faire une méga version qui dure jusqu’à 10 minutes, le vieux Jimmy ne s’en lasserait certes pas, c’est le nirvana .Personne ne reste immobile, on ne peut résister à ces rythmes purs et durs du Folk nostalgique et du Delta Blues.
Les prestations anticonformistes de Lupo impressionnent à chaque fois, et souvent ils font de réels ravages parmi un public jeune qui a du mal à croire qu’à 58 ans, on peut toujours être rebelle et faire la fête !
Romain Batya











(RUMBLING AND TUMBLING)Blues-Club


DEBORAH COLEMAN & BAND


Vendredi, 12 octobre 2001
Salle « Sang a Klang 
Luxembg.-PAFFENDALL


Salle comble pour le retour de Deborah Coleman au « Sang a Klang » (la première avait eu lieu le 7 avril 1999), comme quoi son degré de notoriété a sérieusement augmenté en deux ans. Mais avant d’en arriver là, c’était le retour très attendu de Marco Poggi et de sa nouvelle formation « Lupo and Friends ». Ce vieux biscard, qui fut, dans les années 60, un des piliers de la scène rock luxembourgeoise, est de retour, après avoir raccroché sa guitare pendant une décennie ; plus est, il a rassemblé autour de lui des musiciens de talent avec Remo Cavalini à la guitare, Konni Troost à la batterie, et Chris Janssen à la basse. L’approche semi acoustique sied bien aux multiples classiques blues et rock qu’ils interprètent, avec Lupo assis au devant de la scène, martelant le public de sa voix rugueuse. Le public a apprécié ; Lupo and Friends apportent une note d’originalité dans une scène qui en a besoin.

NTERVIEW
LUPO alias Marco Poggi

Als « Urgestein und Charakterkopf der Luxemburger Rock-szene” wurde Marco Poggi, alias Lupo, zu seinem Konzert im Vorprogramm von Deborah Coleman angekündigt.

Wie wahr diese Betitelung ist, zeigt uns ein Blick in die Luxemburger Rock Story. Dort kann man lesen, dass Poggi der musikalische Ziehvater,sprich Gitarrenlehrer, von Leute wie Luke Haas oder J.J. Wathgen war.

Schon während seiner Studentenzeit in der Schweiz, Anfang der 60er, mischte Marco Poggi kräftig im Musikgeschehen mit. Seine Band hiess damals “The Saints”, und jedes Wochenende gab’s den sogenannten “High School Rock” für Studenten. Dort spielte Marco übrigens Schlagzeug und sang.

Da er sich sehr oft im Ausland aufhielt, findet man seinen Namen nicht in den Line-ups der Luxemburger Rock-Bands der ersten Stunde. Nach einem làngeren Trip durch die USA kehrte Lupo 1974 nach Luxemburg zurück, und das Musikerblut trieb ihn zu “Cool Breeze”, der Band von ….Luke Haas, welche zu dieser Zeit Personalprobleme hatte. Nach ihrem Auftritt am 21. Januar 1975 in Cannes, bei der M.I.D.E.M., krieselte es nämlich in der Band, und einige Musiker wurden ausgewechselt.Als Cool Breeze im August 1975 in Oostende an der “Show Trophy” teilnahm, wo sie übrigens den ehrenvollen dritten Platz belegten, bediente Marco Poggi, neben Albert Klaus, die 2 Gitarre und spielte Harp. Doch bereits nach einem halben Jahr löste sich die Band auf.
Musikalisch uberraschte Poggi das Publikum im Jahre 1981, als er bei dem “Revival Konzert” in der Escher “Maison du Peuple” mit einer Mega-version des Dylan-Titels “All along the Watchtower” aufwartete.

So weit jene Informationen, welche man den beiden Bänden des Luxemburger Rocklexikons entnehmen kann, die in liebevoller Kleinarbeit von Luke Haas zusammengetragen wurden.
Marco Poggi war es übrigens, der den grossteil der Fotos dieser Luxemburger Rockgeschichte überarbeitet hat.

Wie klassiert sich Marco Poggi sich nun selbst musikalisch ein ? Und was sagt er zu seiner musikalischen Entwicklung ?

“Bereits als Kind interessierte ich mich für…. Jazzmusik.Ein Interesse, welches ich übrigens mit meiner Mutter teilte.Ein ganz grosses Vorbild war Ray Charles.
Dann kam ich in ein Schweizer Internat, wo ich das Zimmer mit Brian Kane, einem Amerikaner aus San Francisco,teilte, welcher gitarre spielte.Das war der Wendepunkt in meinem musikalischen Leben. Was sollte ich machen ? Brian übte den ganzen Tag auf seiner Gitarre, seine Freunde , alles Amerikaner, hatten auch bloss Musik im Kopf.Was blieb mir also anderes übrig als mich auch total auf die Musik zu konzentrieren ? Da alle anderen Instrumente belegt waren, und ich, als jüngster, mich sowieso zu fügen hatte, spielte ich halt Schlagzeug. Die Band hiess “The Saints” und spielte bei sämtlichen Gelegenheiten im Internat und in den umliegenden Cafés.Das Zusammenleben auf engstem Raum mit Brian erlaubte mir aber auch,selbst das Gitarrenspielen zu erlernen. Es war die natürliche Folge, wenn du die ganze Zeit mit solch einem verrückten, total musikinfizierten Typen zusammengepfercht bist.
Das Projekt “The Saints” lief solange, bis Brian und seine Kollegen das Internat verliessen und nach Vietnam eingezogen wurden.Als ich allein mit meinem Drumset geblieben war erwarb ich eine 12 seitige Gitarre und verkaufte mein Schlagzeug.
Du bist also musikalischer “Autodidakt” ?

Klar ! Totaler Autodidakt.Aber das Zusammenleben mit Brian hat mir sehr geholfen, um mit der Gitarre klar zu kommen.Ich habe seit dem Beginn übrigens immer 12-seitige Gitarre gespielt, da ich als “One Man Band”, so das Gefühl hatte, einen volleren Sound zu schaffen.

Nach den “Saints” entstand also der Schwenk zum Solokünstler.Soll der Name “ Lupo” auf diesen Zustand-der einsame Wolf als Musiker-hinweisen ?

Nein,”Lupo” war mein Spitzname den die Amerikaner mir gegeben hatten weil die” Poggi”
Nicht richtig aussprechen konnten.

Also regelrecht ein “Howlin’Wolf” ! Hörtest du zu dieser Zeit auch Blues oder welche Musik hast du beforzugt ?

Also, ich habe an jeder Musikrichtung ein bisschen “ geknabbert”,ob Blues ,Folk, Jazz, oder Rock. Die ganzen Einflüsse finden sich auch in meinen Interpretationen wieder.

Wie zum Beispiel auf deiner CD

Richtig.Auf der CD, welche ich 1998 mit Hilfe von Thierry Kinsch und vielen Freunden aufgenommen habe, findest du viele Stücke wieder die in verschiedene musikalische Richtungen gehen.Von dem Ausgangspunkt aus kam der heutige Name der Band auch her
“Lupo and Friends”.Die Band esntstand durch diese Aufnahme. Aber ich arbeite momentan an einer zweiten CD wo ich meine eigenen Songs geschrieben und komponiert habe.

Das verspricht ja ganz interessant zu werden.Bist du bei deiner Arbeit ganz auf dich alleine konzentriert ? Und wie geht es bei einem Konzert von « Lupo and Friends »zu ?

Ich spiele nach meinem Gefühl,weil ich Autodidakt bin, und ich brauch Musiker, die meinem “Feeling” folgen können.Normalerweise habe ich keine Probleme mit den Musikern klar zu kommen,aber es ist schon so, dass ich den Ton angebe.Ich bin halt der Front-Man und der Kopf der Band. Ich gebe aber den Musikern , welche mit mir spielen, grosse Freiheiten.Deshalb gleicht eigentlich kein Konzert dem anderen. Dies macht Spass, fordert aber totale Konzentration.

Ich erinnere mich an ein anderes Projekt, an dem du mitgearbeitet hast: “Daddy and the Holy Ghosts”. Ist es nicht zu früh gestorben ?

Du sprichtst von René Cavallini’s Band. Ich war durch Zufall und zum aushelfen zu dieser Gruppe hinzugestossen.Das war ein Monat vor dem Gig bei der « Last Blues Night » in Sandweiler.Wir spielten als Vorgruppe von “Luisiana Red” und “Stan Web Chiken Shak”.Aber es gab zu viele Missverständnisse in René’s Band.

Wie schätzt du,als Musiker der ersten Stunde, die aktuelle Musikszene in Luxemburg ein ?

« Lamentabel.Total lamentabel.Jeder arbeitet gegen jeden , in der Angst, dass jemand dir ein Gig wegschnappt.Es ist äzend.Da denke ich lieber an früher zurück, wo ich im Süden « Jam-sessions «  organisiert habe.Und jeder kam….

Würdest du denn begrüssen,wenn der Blues-club die Initiative zu einer solchen « Jam-session » auf Luxemburger Niveau aufgreifen würde ?

Total.Ganz positiv. Gebt mir Bescheid,wenn das ablaufen soll.Ich werde kommen und sämtliche Musikerkollegen mitschleppen….

Danke für dieses Gespräch.
-Claude-