Waldkauz / Strix aluco
Bėschkauz/Kazekapp (L);chouette hulotte (F); tawny owl (E)


ACHTUNG : Bei der Jungenaufzucht ist der Kauz sehr empfindlich und wenn ein Mensch zwischen ihn und seine Jungen gerät, Bėschkauz
greift er so heftig an, dass man blutende Wunden davon tragen kann. Deshalb ist äusserste Vorsicht geboten, beim Beobachten des Waldkauzes während dieser Periode.

Einige Daten :

Hauptlegezeit : März

Eier : kurzoval; weiss

Gewölle : 25x21 bis 45x21mm

Gewicht : 420-620gr

Höhe : 38-42cm

Spannweite : 91-100cm

Griffweite : ca 6cm

Aktiv : in der Nacht


Eine echte Waldeule die relativ weit verbreitet ist. Sie liebt Altholzbestände, Randzonen von Laub- und Nadelwäldern, bezieht aber auch Höhlen von Alleen- und Parkbäumen, Türme, Ruinen, Krähen- und Greifvögelhorste. Auch Röhren von Kaninchenbauen, ja sogar bewohnte Fuchsbaue können ihr als Bruthöhle dienen.

Sie braucht aber freie Flächen zum Jagen; das Territorium beträgt etwa 400-600 ha. Der Waldkauz ist ein Gleitfluggreifer mit betont akustischer Orientierung. Seine Beute, mit Schwerpunkt auf Feldmaus, reicht von Hermelin und Mauswiesel, über Junghasen und Kaninchen zu Sperber, Turmfalke, Eichelhäher, Dohle, Elster, Star und Spatz. Ausserdem verschmäht er auch nicht Lurche, Kriechtiere, Fische, Mistkäfer, Raupen und Regenwürmer.

Die Hochbalz ist im Februar/März. In der Regel gehören 2-4 (bis zu 6) rein weisse Eier zum Gelege, die in circa 28 Tagen vom Weibchen ausgebrütet werden. Der Waldkauzmann versorgt mit Beute während der Brut- und Fütterungsperiode. Die Nestlingszeit beträgt 29-32 Tage, die Führungszeit weitere 8-10 Wochen. Der Waldkauz besitzt ein hervorragendes Lokalisationsvermögen, so dass er die jungen Käuze während der Bettelrufperiode ohne Probleme findet.


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