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OSTENDE

Es ist schwer, Ostende in einigen Worten zu beschreiben, da es in dieser Königin der Badeorte so viele überraschende Flecken und originelle Aspekte gibt, dass man jedes Mal etwas Neues entdeckt. Die weiten Strände, die lange Strandpromenade, die Jachthäfen, die Wassersportclubs unterstreichen Ostendes Charakter als Badeort. Ostende ist jedoch auch eine richtige Stadt; Dies kommt in den prächtig angelegten Parks, dem 100 Meter hohen Europaturm, den belebten Geschäftsstrassen, den Märkten und den vielen Diskotheken und Dancings im Montmartre-Viertel zum Ausdruck. Ueberall und immer herrscht Geselligkeit: An den Fischständen am Kai entlang, die ganzjährig geöffnet sind, auf dem Miniaturzug und in den romantischen Pferdekutschen, mit denen Sie während der Saison die Stadt besichtigen können, bei vielen Umzügen, Festivals, Märkten und Kirmesfeiern. Kosmopolitisch ist Ostende auf jeden Fall... Und das liegt nicht zuletzt daran, dass der Fährdienst, der Europa-Rundreisende nach England bringt, sehr beliebt ist. Die vielen Engländer, die Ostende das ganze Jahr über besuchen, gaben ihr den Namen the most British town of Europe. Was jedoch nicht bedeutet, dass diese geschäftige Badestadt nicht auch bei den Niederländern, Deutschen, Franzosen und Luxemburgern sehr beliebt ist.

FischkutterHafen

 

 

Ostende

Der VISSERSKADE, die so typisch für Ostende ist. Wer inzwischen Hunger bekommen hat, kann sich in einem der 40 Fischrestaurants hier am Kai verwöhnen lassen. Links kommen Sie am North Sea Yacht Club, einem der drei Ostender Yachthäfen (Ostende hat fünf Yachtclubs) vorbei.
Am malerischsten ist der kleine Fischmarkt, der im Volksmund "VISTRAP" (Fischtreppe) heißt. Hier wird nahezu täglich bis 18.00 Uhr frischer Nordseefisch verkauft, der in den frühen Morgenstunden bei den Fischversteigerungshallen angeliefert wurde. Viele Ostender kaufen hier täglich ihren frischen Fisch. Nur wer ein Fischkutter besitzt, hat hier einen Verkaufsstand. Fischmarkt
Am Ende der Visserskade erreichen wir die Schleusen des Mercator Yachthafens, die immer für Aufsehenerregen sorgen. Rechts haben Sie einen schönen Blick auf die ST.-PETRUS-UND-PAULUS-KIRCHE, die Hauptkirche in Ostende, die im 1907 in neugotischem Stil erbaut wurde.  Neben der Glasmalerei können Sie hier auch die Kapelle mit dem Grabmal der Königin Louise-Marie (siehe weiter) besichtigen. Hinter der St.-Petrus-und-Paulus-Kirche finden Sie den St.-Pieterstoren (St.-Petersturm), ein Überbleibsel der im vergangenen Jahrhundert abgebrannten ehemaligen St.-Peterkirche. In seinem Innern finden Sie eine Sammlung alter Dokumente und anderer Objekte. Besichtigung nach Vereinbarung Wir wandern weiter am Mercator Yachthafen mit seinem Prunkstück dem DREIMASTER "MERCATOR" entlang. Die Mercator ist das ehemalige Schulschiff der "Belgische Koopvaardij", der belgischen Handelschiffahrt. Der imposante Dreimaster kann besichtigt werden (ein Besuch dauert etwa eine halbe bis eine Dreiviertel Stunde). Mittels Tonbandkassetten erhalten Sie die Erklärung in 4 Sprachen. Das Schiff beherbergt gleichzeitig ein nautisches Museum.
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Zeewind II

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