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| URL: http://homepages.internet.lu/absolute3d/ |
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Digitale RC-Oszillatoren Rechteck- und Dreieck/Sägezahngeneratoren copyright: Claude Jacobs |
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Frequenzstabilität: |
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Sicheres Schwingverhalten: |
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Schaltungsvarianten: |
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Da die Hysterese (Differenz der beiden Schwellspannungen) bei SCHMITT-Trigger nur etwa 1V bis 3,5V beträgt, wird auch nur ein kleiner Bereich der Kondensator-Ladungskurve genutzt: die Sägezahnflanken sind einigermaßen linear. Auch die Amplitude behält unabhängig von der Frequenz diesen konstanten Hysterese-Pegel bei. Da der Abgriff jedoch direkt am Eingang des Bausteins erfolgt, sind die Signale sehr leistungsschwach und erfordern dementsprechend einen nachfolgenden Verstärker mit hoher Eingangsimpedanz. Dafür eignet sich eine nicht-invertierende Verstärkerschaltung (Abb.13). Die hier dargestellte Schaltung verwendet außerdem eine variable Vorspannung, die eine Verlagerung des Offset ermöglicht. Das entspricht beispielsweise der horizontalen Verschiebung der X-Ablenkung bei Oszillographen. |
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Verwendet man anstelle des logischen Bausteins einen Operationsverstärker als Multivibrator (Abb. 14),
dann kann die Hysterese mit dem Verhältnis R1 zu R2 optimiert werden. Je größer R1 gegenüber
R2, desto kleiner ist der Ausschnitt der Ladungskurve des Kondensators und
desto linearer sind die Flanken der Sägezahnspannung
(siehe aber hierzu:
Dreieck/Sägezahngeneratoren mit Operationsverstärker).
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Der 4046 enthält eine PLL-Schaltung (Phase-Locked Loop). Der VCO dieses Bausteins kann nach Abb.16 unabhängig von den restlichen Funktionen des Chips verwendet werden. Die ungenutzten offenen Eingänge (Pins 3 und 14) des Komparators sollten jedoch nach Masse gelegt werden (in grau eingezeichnet), damit keine Störimpulse entstehen können. Die Steuerspannung Uin an Pin 9 darf dabei nahezu den ganzen Betriebsspannungsbereich (Vdd bis Vss) überstreichen. |
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Statt den Kondensator vom Ausgang des Inverters zu laden, ist es auch möglich, ihn nach Abb.17 über einen hochohmigen Widerstand von einer fremden Spannungsquelle zu laden. Nur die Entladung erfolgt über den Diodenzweig zum Ausgang hin. Der Rückkoppelwiderstand muß allerdings viel kleiner als der Ladewiderstand sein. Bei genügend hohem Vorwiderstand darf die Spannungsquelle wesentlich höher ausgelegt sein, da die Kondensatorladung nicht über die Schwellspannung des Inverters gelangt, solange der Oszillator schwingt. Setzen die Schwingungen jedoch einmal aus, dann lädt sich der Kondensator vollständig bis zum Pegel der Spannungsquelle auf und zerstört dabei den Invertereingang. Vorsorglich sollte man daher eine Zenerdiode zuschalten, um diese Fehlspannung zu begrenzen. In ähnlicher Weise wird in Abb.18 die Entladung nicht vom Ausgang, sondern über einen Widerstand an Masse übernommen. Lädt man den Kondensator (etwa nach Abb.19) über eine Konstantstromquelle, dann erhält man lineare Sägezahnflanken. Ergänzend sei erwähnt, daß die ausgangsseitigen Rechteckimpulse dem Wehneltzylinder eines Oszilloskopen als Austastsignale (blanking) zugeführt werden können, um den Zeilenrücklauf auszublenden. |
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copyright 2004: Claude Jacobs |
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Siehe auch: Digitale Quarzoszillatoren PWM, Pulse Width Modulation Hochspannungsgenerator Treppengenerator Dreieck-/Sägezahn mit OPs Sägezahngenerator mit Transistoren |
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e-mail to:
cjacobs@internet.lu
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copyright 2004: Claude Jacobs 3D Virtual Development Services |